News

Grosse Freude über Gästebucheinträge

07. Oktober 2019

In der Ferienwohnung liegt ein Gästebuch bereit, das von unseren Gästen liebevoll gestaltet wird. Wir freuen uns über jeden einzelnen Eintrag.

Vielen Dank an unsere lieben Gäste.



Wir ernten unseren Garten

22. August 2019

Da wir moderne Selbstversorger sind, gedeihen über die Sommermonate in unserem Garten diverse Früchte und Gemüse. Wir verarbeiten unsere Ernte weiter zu feiner Gonfi, Kompott etc. Ebenso freuen wir uns über die schönen Blumen, mit denen wir unser Haus und die Ferienwohnung immer wieder gerne schmücken.



Familienzuwachs im Hühnerstall

15. August 2019

Nach treuem Dienst und guter Freundschaft, geniessen unsere Hühner Selma, Amanda und Henriette nun den wohlverdienten Ruhestand. 

Unsere neue Hühner-WG ist nicht nur handzahm, sie versorgen uns und unsere Gäste auch täglich mit frischen Eier.


Ykarus testet Sitzmöglichkeiten rund ums Haus

01. August 2019

Rund um den Hof bieten sich diverse Sitzmöglichkeiten, die Ykarus ausfindig gemacht und getestet hat. Nicht nur wir und Ykarus geniessen gerne den Garten - unsere Gäste sollen sich bei uns wie zu Hause fühlen und den Garten gerne für sich nutzen. 




Nadia Damaso und Dyson im Chatzerütihof

08. Mai 2019


Ostertiere breiten sich aus!

22. Februar 2018

Die Hasen sitzen auf dem Ofen. Diese Familie habe ich im Brockenhaus gefunden und ihnen ein neues Zuhause gegeben. Welche Omi war hier die fleissige Strickerin, und für wen?


Es ist die Zeit in der Licht "heimelig" auf mich wirkt

27. November 2016


Frühlingsboten im Schnee

27. Februar 2016

Nach vielen frühlingshaften Tagen im Winter, ist der Schnee im Oberthurgau noch einmal gefallen. Jedoch hält dies die Krokusse nicht ab, aus dem Schnee hervor zu schauen und den Frühling anzukündigen.


200 Jahre altes Tor neu montiert

19. Dezember 2015

Ein wunderbar erhaltenes, über 200 Jahre altes Tor aus dem Thurgau wurde diese Woche von "Kühne Altbausanierungen" montiert. Neben dem grossen, aus der Bauzeit stammenden Scheunentor präsentiert sich das "Neue" wie schon immer da gewesen. Wir freuen uns riesig, dass nun die Nordseite des Hausteils von 1626 fast komplett ist. Ist doch eine schöne Überraschung auf Weihnachten!


Neuer Platz mit Baum

14. Dezember 2015

Diesen Herbst haben wir die Eingangsseite neu erstellen lassen. Vor der Scheune ist der Boden mit einem Grosspflaster verlegt. Die Strasse ist vom Haus weg verlegt worden und hat vor dem Haus Platz für einen Vorgarten geschaffen. Der Walnussbaum ziert künftig den Platz vom Chatzerütihof.


Baudenkmal füllt sich mit Leben

21. November 2015

Mit viel Geduld haben Angelika und Walter Keller eine alte Liegenschaft in Chatzerüti saniert. Bald wird es möglich sein, im rund 400 Jahre alten Geäudeteil Ferien zu buchen. Die Denkmalpflege spricht von einem Glücksfall. RITA KOHN HEFENHOFEN:  Als er die Stube zum ersten Mal sah, standen in der Ecke mehrere Gelten, die das Tropfwasser vom Dach auffingen. "Es war ein nasskalter Wintertag", erinnert sich Walter Keller.

Wo andere dezent abgewinkt hätten, griff er zu: Nach einer weiteren Besichtigung der Liegenschaft mit seiner Frau Angelika kaufte er den heutigen Chatzerütihof im Hefenhofer Weiler Chatzerüti. Das Dach ist längst dicht, und von den fauligen Balken zeugen heute nur noch die Nahtstellen im Gebälk- dort, wo das morsche Holz nicht mehr zu retten war, ersetze Restaurator Alois Kühne es durch alte, aber intakte Balken. So konnte der Charakter des 1626 gebauten Gebäudes weitgehend erhalten werden.

 

"Was wir heute zu sehen bekommen haben, ist auch für die Denkmalpflege nicht üblich", sagte Bettina Hedinger gestern bei der Besichtigung des restaurierten Gebäudeteils. Die stellvertretende Amtschefin der Denkmalpflege erklärte, es sei nicht die Norm, dass mit so viel Sachverstand und Liebe an die Restaurierung eines alten Gebäude herangegangen werde. Die Denkmalpflege ist schon früh mit der Liegenschaft in Chatzerüti konfrontiert worden, allerdings war es damals vor allem der barocke Bauerngarten, der die Aufmerksamkeit erregte. Für den nun restaurierten Gebäudeteil hätte gar eine Abbruchbewilligung in Aussicht gestanden, so desolat war dessen Zustand. Vorerst werden Walter und Angelika Keller die Ferienwohnung - den restaurierten Bohlenständerbau als Wohnhaus nutzen. Denn nach den Arbeiten im 1626 entstandenen Gebäudeteil soll das 1770 westlich angebaute Wohnhaus restauriert werden. Ab Frühjahr 2014 wird die Wohnung im Mittelteil dann aber als Ferienwohnung angeboten.

 

Damit die Liebhaber historischen Wohnraums auf das Ferienobjekt aufmerksam werden, erfolgt die Vermietung über die Stiftung "Ferien im Baudenkmal", die auch für die Betreuung der Fischerhäuser in Romanshorn zuständig ist. Stiftungspräsident Severin Lenel sagte, dass die Nachfrage nach Ferienwohnungen in Baudenkmälern gross sei. Obwohl es sich um ein Nischenangebot handle, seien die Wohnungen besser belegt als durchschnittliche Ferienwohnungen. Dem Wunsch, den Hausteil später als Ferienwohnung im Sinne von "Ferien im Baudenkmal" nutzen zu können, sei es zu verdanken, dass der historische Hausteil museal habe ausgebaut werden können, sagte Alois Kühne. Historisch wertvolle Details seien auf diese Weise sichtbar geblieben, die ursprüngliche Bemalung konnte übernommen werden.

 

Bauherr Walter Keller lobte die unkomplizierte und rasche Vorgehensweise der Gemeinde, als es darum ging, nicht nur sofort eine Dachsicherung vorzunehmen, um weiteren Wassereinbruch zu verhindern, sondern auch verschiedene Änderungen, wie etwa den Einbau von Dachschleppern oder eine Glastüre in der Stube. Das zufriedene Gesicht von Gemeindeammann Andreas Diethelm während der Führung bewies, dass man auch von dieser Seite mit dem Ergebnis zufrieden ist.


"Ich wusste: Das ist es!"

21. November 2015

HEFENHOFEN. Aus Liebe zu alten Häusern kauften Walter und Angelika Keller eine Liegenschaft in Chatzerüti. Sie renovieren das aus dem Jahr 1620 stammende Gebäude mit viel Umsicht.

 

RITA KOHN. Wenn Walter Keller vor seinem Haus in Chatzerüti steht, gerät er ins Schwärmen. "Das Haus wurde 1620 gebaut", sagt er und streicht sanft über die Jahreszahl am Türrahmen. Dass er und seine Frau Angelika im kleinen Hefenhofer Weiler Chatzerüti ein Bijou gefunden haben, erfüllt den Noch-Flawiler mit Stolz. "Wir haben bewusst nach einem Haus im Thurgau Ausschau gehalten", erzählt Walter Keller. In den Weihnachtstagen ist Angelika Keller auf ein Inserat gestossen, wenige Tage später hat Walter Keller die angebotene Liegenschaft besichtigt. "Als ich in der alten Stube stand, wusste ich: Das ist es!" Dabei bot sich dem Interessenten alles andere als ein anziehendes Bild: Das Dach befand sich in einem desolaten Zustand, es tropfte durch mehrere Stockwerke hindurch bis in die grossen Töpfe, die in der alten Wohnstube standen. Davon liess sich der Liebhaber alter Bausubstanz jedoch nicht beirren. Zusammen mit Ehefrau Angelika entschied er sich, die Herausforderung mit diesem Haus anzunehmen. Noch bevor er offiziell Besitzer des Hauses geworden war, handelte Walter Keller.

"Wir deckten das Dach des alten Gebäudeteils mit Planen ab", schildert er. Damit hätten sie verhindert, dass weiter Wasser eindringen konnte.

 

In einer Sitzung mit der Denkmalpflege loteten Angelika und Walter Keller aus, welche Mölichkeiten zur Sanierung sie haben. "Wir wollten nicht planen, bevor wir die Rahmenbedingungen von Seiten der Denkmalpflege kennen", sagt Walter Keller. Er sei erstaunt gewesen, dass der Gebäudeteil von 1620 unter gewissen Bedingungen gar zum Abbruch freigegeben war. Seit dem ersten Gespräch mit der Denkmalpflege ist fast ein halbes Jahr vergangen. Inzwischen ist das desolate Dach nicht nur wieder dicht, sondern auch fachgerecht isoliert. Hier kam dem neuen Hausbesitzer sein Schwager zu Hilfe, der sich auf die Sanierung und erhaltende Renovation alter Bausubstanz versteht.

 

Vieles bleibt bei der Renovation erhalten. Schliesslich planen Walter und Angelika Keller, die Wohnung im Gebäudeteil von 1620 später als Ferienwohnung im Rahmen der Aktion "Ferien im Baudenkmal" anzubieten. Da soll auch möglichst viel vom ursprünglichen Gebäude noch zu sehen sein. So verbunden sich Kellers mit dem alten Haus fühlen, so sind sie doch bereit, Zugeständnisse an die moderne Zeit zu machen.

Dachgauben, eine Heizung in der Wand oder ein Schwimmteich im Spitz des barocken Bauerngartens "der muss gemäss Denkmalpflege erhalten bleiben",  sind Zeugen davon.

 

Sobald der alte Hausteil renoviert ist, werden Kellers vorübergehend einziehen und sich daran machen, den neueren Gebäudeteil zu sanieren, den sie schliesslich dann bewohnen werden. 

K o n t a k t & Anfahrt

Chatzerütihof

Angelika und Walter Keller

Chatzerüti 17

8580 Hefenhofen

+ 41 79 696 67 45

walter-keller@gmx.ch 

 

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